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    waldgeist
    22 Elfenwald
    Seit Gegrüsst Wesen der Schatten der Geister der Dunkelheit.
    Es freut mich das Ihr mein bescheidenes Profil besucht..
    mein anderes Profil findet Ihr unter http://black-magicians.meinbild.ch
    Ich bin immer an freuntlichen und kritischen mails erfeut....

    ein Gedicht entworfen von mir:
    Die Raben

    Über den schwarzen Winkel hasten
    Am Mittag die Raben mit hartem Schrei.
    Ihr Schatten streift an der Hirschkuh vorbei
    Und manchmal sieht man sie mürrisch rasten.

    O wie sie die braune Stille stören,
    In der ein Acker sich verzückt,
    Wie ein Weib, das schwere Ahnung berückt,
    Und manchmal kann man sie keifen hören

    Um ein Aas, das sie irgendwo wittern,
    Und plötzlich richten nach Nord sie den Flug
    Und schwinden wie ein Leichenzug
    In Lüften, die von Wollust zittern.



    Winterdämmerung
    Schwarze Himmel von Metall.
    Kreuz in roten Stürmen wehen
    Abends hungertolle Krähen
    Über Parken gram und fahl.

    Im Gewölk erfriert ein Strahl;
    Und vor Satans Flüchen drehen
    Jene sich im Kreis und gehen
    Nieder siebenfach an Zahl.

    In Verfaultem süß und schal
    Lautlos ihre Schnäbel mähen.
    Häuser dräu'n aus stummen Nähen;
    Helle im Theatersaal.

    Kirchen, Brücken und Spital
    Grauenvoll im Zwielicht stehen.
    Blutbefleckte Linnen blähen
    Segel sich auf dem Kanal.
    Vampire der Nacht

    Traurig und düster die Nacht,
    der Zeiger der Glockenuhr zeigt auf halb acht...

    Noch vier, vier ein halb Stunden,
    dann kann ich wieder lecken, an deinen Wunden.
    Die Sehnsucht nach Bosheit und Blut steigt in mir,
    so rück ich ein wenig näher zu dir.

    Halb neun! Schon wieder ist `ne Stunde um,
    hast du angst, oder weshalb wirst du langsam stumm?
    Ich will dich fühlen, will dich riechen,
    mich mit dir in meinem Haus verkriechen.
    Scheint die Sonne,
    so sind wir zusammen im Dunkeln und ich seh`,
    die Gier in deinen Augen funkeln.

    Halb zwölf hörte ich die Uhr schlagen,
    nun müssen wir uns nicht länger mit Hunger plagen.

    Nun, mein Darling, saug ich an deinen und du an meinen Wunden,
    dann sind wird gestärkt und diese Nacht wieder einige Menschen verschwunden.
    Nun spür ich das Leben in mir fliessen,
    und ich weiss, es ist Zeit, meinen Leib mit Blut zu begiessen!

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